| Am Schwersten betroffen: die Kinder | |
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Die Tschernobyl-Katastrophe wirkt sich auf vielfältige Weise auf
die Gesundheit der Kinder in
den verstrahlten Regionen aus. Eines der zentralen Risiken stellt nach wie
vor die Strahlenbelastung selbst dar. Dabei sind neben den durch hohe
Dosen unmittelbar nach dem Unfall direkt verstrahlten Menschen vor allem
die Kinder durch Schädigung der Erbsubstanz gefährdet. Hinzu kommt
dass heute vor allem die Belastung
über die Nahrungsmittelkette ein hohes Risiko darstellt.
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Darüber hinaus besteht die Vermutung, dass
sich permanente Strahlenbelastung auf das Gehirn auswirkt und
dadurch die mentale
Entwicklung von Kindern in den Tschernobyl-Regionen beeinträchtigt wird. Die Wirkung der Strahlenbelastung wird durch die mit der Katastrophe einhergehenden spezifischen psychologischen, sozialen, ökonomischen Probleme verstärkt. Dazu gehören insbesondere:
Konsequenzen: Vor allem die Kinder leiden unter den Folgen des Reaktorunfalls. Durch schlechte und unzureichende Ernährung verschlimmert sich ihr Gesundheitszustand. Wegen ihrer Krankheit sind sie von der normalen Entwicklung der gesunden Kinder abgekoppelt. In ihrem Umfeld häufen sich die Probleme durch Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Alkoholabhängigkeit der Eltern. Der Mangel an Geld, Betreuungseinrichtungen, gut ausgebildetem medizinischen und pädagogischem Personal wirkt sich nachteilig auf ihre Entwicklung aus. |
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